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Miles City-to-City vergleich

MILES City-to-City statt Bahn oder Fernbus 

Der ICE von Köln nach Frankfurt kostet spontan plötzlich 189 Euro. Der Fernbus fährt erst in vier Stunden. Und ihr seid zu dritt unterwegs.

Genau in solchen Situationen wird ein Modell interessant, das viele Reisende bisher kaum auf dem Schirm haben: City-to-City Carsharing mit MILES Mobility.

Anders als klassisches Carsharing funktioniert MILES auf bestimmten Relationen wie ein flexibler One-Way-Mietwagen:

  • Auto in Stadt A öffnen,

  • nach Stadt B fahren,

  • dort einfach wieder abstellen.

Ohne Rückgabe zum Ausgangspunkt. Ohne Schalter. Ohne klassische Mietwagenlogik.

Die spannende Frage ist also:

Kann MILES auf bestimmten Strecken tatsächlich eine Alternative zu Bahn oder Bus sein?

Die kurze Antwort:
Ja — aber nicht immer. Und genau darin liegt die Stärke.


Der typische Fall: Köln → Frankfurt mit 3 Personen

Nehmen wir ein realistisches Szenario:

  • Donnerstagabend

  • spontane Reise

  • 3 Personen

  • Köln → Frankfurt

  • kurzfristige Buchung

Was passiert oft?

Die Bahn

Kurzfristige ICE-Tickets können schnell teuer werden:

  • 80–150 € pro Person

  • besonders zu Pendlerzeiten oder vor Feiertagen

Für drei Personen landet man plötzlich bei:

  • 240–450 € Gesamtpreis 

Und dazu kommen:

  • Zugbindung,

  • mögliche Verspätungen,

  • Umstiege,

  • volle Züge.


Der Fernbus

Der Fernbus bleibt meistens günstiger:

  • oft 15–35 € pro Person.

Aber:

  • längere Fahrzeit,

  • weniger Komfort,

  • feste Abfahrten,

  • kaum Flexibilität.

Gerade spontan kann das unpraktisch werden.


MILES City-to-City

Jetzt wird es interessant.

Bei MILES bezahlt ihr:

  • die gefahrenen Kilometer,

  • plus eine kleine City-to-City-Gebühr.

Der entscheidende Punkt:

Die Kosten teilt ihr euch.

Eine Fahrt, die alleine teuer wirken würde, kann mit 3 oder 4 Personen plötzlich sehr konkurrenzfähig werden.

Zusätzlich bekommt ihr:

  • echte Tür-zu-Tür-Mobilität,

  • keine Wartezeiten,

  • keine Fahrpläne,

  • volle Flexibilität bei Zwischenstopps oder Gepäck.


Wann MILES wirklich Sinn ergibt

MILES ersetzt nicht pauschal Bahn oder Bus. Aber es gibt klare Situationen, in denen das Modell erstaunlich stark wird.


1. Spontane Reisen

Das ist wahrscheinlich der größte Vorteil.

Denn Bahnpreise steigen kurzfristig oft massiv an.
MILES dagegen funktioniert eher wie ein flexibles Fahrzeugnetz:

  • Auto finden,

  • einsteigen,

  • losfahren.

Gerade bei:

  • spontanen Wochenendtrips,

  • Last-Minute-Terminen,

  • verpassten Zügen,

  • Bahnstreiks,

  • Flugausfällen,

  • Feiertagen,

  • Messewochen,
    kann das plötzlich die angenehmste Lösung sein.


2. Reisen mit mehreren Personen

Hier liegt der eigentliche Sweet Spot.

Denn:

  • Die Kilometerkosten werden geteilt.

  • Der Komfort steigt.

  • Die Fahrt wird planbarer.

Vor allem bei:

  • 2–4 Personen,

  • 100–300 km Distanz,

  • mittleren bis hohen Bahnpreisen,
    wird MILES oft überraschend attraktiv.


3. Gepäck, Equipment oder sperrige Sachen

Bahn und Fernbus funktionieren gut — solange man leicht reist.

Aber sobald dabei sind:

  • große Koffer,

  • Kinderwagen,

  • Ski,

  • Messematerial,

  • Festivalgepäck,

  • Einkäufe,

  • Haustiere,
    verschiebt sich die Rechnung.

Ein eigenes Fahrzeug bedeutet:

  • kein Schleppen,

  • keine Gepäcklimits,

  • keine überfüllten Gepäckablagen.


4. Schlechte Bahnverbindungen

Nicht jede Strecke ist ein perfekter ICE-Korridor.

Besonders schwierig sind oft:

  • Querverbindungen,

  • kleinere Städte,

  • späte Uhrzeiten,

  • Verbindungen mit mehreren Umstiegen.

Dann kann eine direkte Autofahrt deutlich entspannter sein.



Warum City-to-City eigentlich näher am Mietwagen ist

Viele sehen MILES zunächst als Carsharing-App.

Tatsächlich ist City-to-City eher eine neue Form des One-Way-Mietwagens:

  • ohne Schalter,

  • ohne Rückgabe am Startort,

  • ohne klassische Mietwagenprozesse.

Und genau das macht das Modell spannend.

Denn klassische Mietwagen haben oft:

  • hohe One-Way-Gebühren,

  • komplizierte Rückgaben mit festen drop-off point,

  • Öffnungszeiten,

  • Kautionen,

  • Zusatzkosten.

MILES reduziert vieles davon auf:

App öffnen → fahren → abstellen.

Gerade für spontane Reisen ist das operativ extrem angenehm.


Für welche Relationen eignet sich MILES besonders?

Besonders interessant ist MILES von Stadt zu Stadt wenn Du spontan mit mehreren Leuten von einer im MILES-Netzwerk bedienten Stadt zu einer anderen ebenfalls im MILES-Netz sind. 

Verbindungen wo es sehr sinnvoll sein kann, sind: 

  • Köln ↔ Frankfurt

  • Hamburg ↔ Hannover

  • Berlin ↔ Leipzig

  • München ↔ Nürnberg

  • Stuttgart ↔ Frankfurt


Unser Fazit

MILES City-to-City ist keine universelle Bahn-Alternative. Aber zwischen Bahn, Fernbus und Mietwagen entsteht hier eine sehr interessante Nische. Besonders attraktiv ist MILES bei:

  • kurzfristigen Reisen,

  • 2–4 Personen,

  • mittleren Distanzen,

  • viel Gepäck,

  • schlechter Bahnverbindung,

  • oder wenn Flexibilität wichtiger ist als der absolute Tiefpreis.

Wer also beim nächsten spontanen Citytrip nur zwischen ICE und Fernbus vergleicht, übersieht möglicherweise eine dritte Option, die in manchen Situationen überraschend sinnvoll sein kann.